Die gestohlene Erinnerung

Edition Atelier, 2015

192 Seiten, 19,95 Euro

Eine Frau und ihre Mutter brechen in die ehemaligen Siedlungsgebiete der Donauschwaben nach Nordserbien auf, um die Wurzeln ihrer Familie zu suchen.

 

"Ihr Stil changiert zwischen klar dokumentarischen Passagen, die durch Listen und Karten ergänzt werden, und wunderbar humorvollen Textteilen. Sowohl diese Kombination als auch das Roadtrip-Setting wecken Erinnerungen ans Jonathan Safran Foers "Everything is illuminated". Alle, die Foers Roman oder die Verfilmung davon kennen, wissen darüber Bescheid, wie gut so eine Geschichte funktionieren kann. Eine Reise in ein anderes Land und in die Vergangenheit - Ulrike Schmitzer hat mit "Die gestohlene Erinnerung" wieder einmal einen Roman vorgelegt, den man unbedingt lesen sollte. (Stadtbekannt, 2015)

 

"Man erfährt vom Leben in den Dörfern, den grauenhaften Erlebnissen auf der Flucht oder in den Lagern sowie vom schwierigen Neuanfang in Österreich, nicht viel anders als bei Flüchtlingen von heute. Dabei steht die Fragen nach der Schuld nicht im Mittelpunkt, sondern was der Mensch ertragen kann oder muss, wenn er überleben will. Breit empfohlen." (Peter Vodosek, Bibliothekarische Dienste)