Es spielt mich – die Musik der Mia Zabelka, 2008

Regie: Ulrike Schmitzer, Matthias Widter

45min

"Mia Zabelka zählt zu den profiliertesten Vertreterinnen der heimischen elektroakustischen, improvisierten Musik. Im Mittelpunkt ihrer Werke steht die Auseinandersetzung mit der Violine und elektronisch verfremdeten Klängen in Vernetzung mit verschiedenen Medien." (Zitat MAK-Presseaussendung).

Mia Zabelka ist Komponistin, Extrem-Violinistin, Performance- und Medienkünstlerin. Der Film begleitet die Musikerin über drei Jahre lang bei ihren wichtigsten Konzerten – unter anderem mit Electric Indigo, I-Wolf (Wolfgang Schlögl), DJ Still (Dälek), Pauline Oliveros oder Alvin Curran.

Für den Film wurde eigens eine grafische Videopartitur entwickelt, die die Grundlage einiger gezeigter Kompositionen ist. VJ Sebastian Harms hat dafür ein Bild-Archivierungssystem programmiert. Gezoomte Motive von Körperlandschaften und aus der Natur sind Basis für die Live-Improvisationen der Künstlerin. Der Film ist also zugleich Live-Partitur als auch Dokumentation der Kompositionen. Zabelka entwickelte die künstlerischen Technik des „Aus dem Körper heraus Arbeitens“, die vom „automatic writing“ von Friederike Mayröcker inspiriert ist. Mia Zabelkas nennt ihre Sound-Improvisationen,„automatic playing“. „es spielt mich“ ist ein Porträt der Grenzgängerin zwischen Avantgarde- und Electronicszene.